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Zweierlei Quittenmarmelade

Samstag, 24. September 2011

Für alle Quitten-Neulinge wie mich zwei Rezepte zum Ausprobieren (extra in kleineren Mengen).

Ungefähre Angaben für die Einkaufliste (Mengen hängen natürlich von der Größe der Früchte ab): 3 Quitten – 2 Birnen (z.B. Butterbirne) – 1 kleiner Hokkaido-Kürbis - 1 unbehandelte Zitrone – 1 Packung Gelierzucker 2:1

Birnen-Quitten-Marmelade

(für 2 – 3 Gläser)

250 g Birnen (fertig abgewogen)

250 g Quitten (fertig abgewogen)

Saft ½ Zitrone

½ Packung Gelierzucker 2:1 (= 250 g)

  • Quitten schälen, Kerngehäuse entfernen, in kleine Stücke schneiden und zu Mus kochen, immer etwas Wasser dazugeben, sonst brennt es an
  • Birnen schälen, Kerngehäuse entfernen, in kleine Stücke schneiden
  • Birnenstückchen zu dem Quittenmus geben
  • Zitronensaft und Gelierzucker hinzufügen
  • 4 min sprudelnd kochen
  • in Gläser abfüllen


Kürbis-Quitten-Marmelade

(für 2 – 3 Gläser)

250 g Hokkaido-Kürbis (fertig abgewogen)

250 g Quitten (fertig abgewogen)

Schalenabrieb 1 Zitrone

Saft ½ Zitrone

½ Packung Gelierzucker 2:1 (= 250 g)

  • Quitten schälen, Kerngehäuse entfernen, in kleine Stücke schneiden und zu Mus kochen, immer etwas Wasser dazugeben, sonst brennt es an
  • Kürbis abwaschen, Stroh und Kerne entfernen, in kleine Stücke schneiden und mit etwas Wasser zu Mus kochen
  • Kürbismus durch ein Sieb passieren
  • Quitten- und Kürbismus verrühren
  • Zitronensaft, Zitronenschale und Gelierzucker hinzufügen
  • 4 min sprudelnd kochen
  • in Gläser abfüllen


Viel Spaß beim Nachkochen!

Es ist Mirabellen-Zeit! - Rezept für eine Mirabellen-Quark-Tarte

Sonntag, 8. August 2010


Leider haben wir im Laskerwiese-Garten keine Mirabellen, aber vielleicht hat jemand die Möglichkeit von irgendwo anders her ein paar Früchte zu bekommen und hat Lust, dieses Rezept nachzubacken:

Mirabellen-Quark-Tarte

Streuselteig:
200 g Weizenmehl
1 Pck. Backpulver
50 g gehackte Mandeln
70 g Zucker
1 Pck. Vanillin-Zucker
1 Eigelb
125 g weiche Butter

Füllung:
100 g weiche Butter
150 g Zucker
500 g Quark (20 % Fett)
2 Eier

Belag:
500 g Mirabellen
(kann auch mit 1 Glas Mirabellen, 380 g Abtropfgewicht, zubereitet werden)

Zum Bestreuen 1 EL Zucker

- Backform auf 180°C vorheizen
- in einer Rührschüssel Mehl mit Backpulver mischen
- Mandeln, Zucker, Vanillin-Zucker, Eigelb und Butter hinzufügen
- alle Zutaten zu einem Streuselteig verarbeiten
- Hälfte der Teigstreusel in eine gefettete Tarte- oder Springform (26 cm) geben und mit einem Löffel zu einem Boden andrücken
- im vorgeheizten Backofen ca. 15 min vorbacken, danach etwas abkühlen lassen
- für die Füllung Butter und Zucker mit dem Mixer (Rührbesen) geschmeidig rühren, dann Quark und Eier unterrühren
- Mirabellen entsteinen
- Quarkmasse auf den vorgebackenen Boden geben und glatt streichen
- Mirabellen darauf verteilen
- restliche Teigstreusel darauf verteilen und mit Zucker bestreuen
- ca. 50 min fertig backen

Sanddornmarmelade

Montag, 12. Oktober 2009

Zugegeben, in der Zubereitung etwas aufwändiger als Erdbeermarmelade, aber die Mühe lohnt sich!

Die Sanddornbeeren sind sehr empfindlich und zerplatzen leicht, wenn man sie frisch vom Strauch pflücken möchte. Daher, wenn möglich, ganze Zweige vom Sanddornstrauch schneiden. Die Zweige in kleinere Stücke zerteilen und einfrieren. Nachdem die Beeren durchgefroren sind, lassen sie sich leichter von den Zweigen lösen. Vorsicht mit den Dornen!

Beeren waschen und mit wenig Wasser aufkochen. Die Masse durch ein feines Sieb passieren, damit die kleinen Kerne und Schalenreste zurück bleiben. Die Masse nun nach Packungsanleitung mit „2:1 Gelierzucker“ ansetzen und einkochen. Je nach Geschmack ist sicherlich auch die Verwendung von 1:1 oder 3:1 Gelierzucker möglich. Nach erfolgreicher Gelierprobe die Marmelade in Gläser abfüllen, Schraubgläser auf dem Deckel stehend abkühlen lassen. Fertig!

Rezepte 2009

Samstag, 22. August 2009

Hallo Gartenfreunde,
viele wissen ja, dass ich auch in diesem Jahr wieder einige Konfitüren aus Gartenfrüchten gekocht habe. Wer möchte, kann bei unserem Arbeitsnachmittag am 12.09. an der Verkostung teilnehmen. Hier schon mal ein paar Rezepte.
Mahonienaufstrich
Diese Früchte sollte man mit Handschuhen pflücken und von der Kleidung fern halten. Farbwirkung wie Holunder. Früchte gut waschen und verlesen und mit wenig Wasser aufkochen. Die Masse durch ein feines Sieb passieren, damit die kleinen Kerne zurück bleiben und Schalenreste. Die Masse nun im Verhältnis 3:1 mit "3:1-Zucker" ansetzen und einkochen bis zur Gelierprobe. In Gläser wie üblich abfüllen, Schraubgläser auf dem Deckel stehend abkühlen lassen. Fertig - Der Geschmack ist charakteristisch, man kann die Mahonien auch mit anderen Früchten mischen. Sie sind nicht zum Rohverzehr geeignet.
Hagebuttenmus
Unsere Heckenrosen hatten wieder einige große gut aussehende Früchte, die ich abegeschnitten habe. Die Hagebutten müssen dann gewaschen werden. Danach entfernt man den Blütenstand, den Stengel und schneidet die Früchte auf, um auch die Kerne aus dem Inneren zu entfernen. Nochmals kurz abspülen. Mit 3:1 Zucker ansetzen und einkochen bis zur Gelierprobe. Abfüllen in Gläser. Das Mus läßt sich nicht nur als Brotaufstrich verwenden, auch für Quarkspeisen oder Mixgetränke. Man kann die Hagebutten natürlich mit anderen Früchten mischen.

Ich wünsche viel Spaß beim Nachkochen

Gerlinde

Pilze

Montag, 24. September 2007

Pilze wachsen in diesem Jahr reichlich. Wenn man ein paar kennt und keine Angst vor Spinnen und anderem kleinen Waldgetier hat, kann man reichlich ernten. Voraussetzung für Genuß ohne Reue - nur sammeln, was man sicher bestimmen kann. Es gibt Bücher zum bestimmen und man muß üben und vor allem wissen, dass das aussehen je nach Standortbedingungen variieren kann.
Nur gut luftdurchlässige Behältnisse zum Sammeln nehmen (niemals Plastiktüten) und dann aussortieren und noch mal prüfen. Matschige und stark angefressene Exemplare bleiben besser im Wald.
Und dann putzen (nicht waschen) und frisch schmoren (mit Butter oder Speck, Zwiebel, Salz Pfeffer und dann gehackte Petersilie rauf - fertig) oder klein schneiden und trocknen zur späteren Verwendung in Suppen und Saucen.




Montag, 27. August 2007



Schön, dass es jetzt doch noch geklappt hat mit dem Hochladen. Sambucus ist wirklich ein fabelhaftes Gewächs. Wenn wir zum Kiezfest Verkostungen anbieten wollen, stifte ich natürlich was von der Hausproduktion.
Schreiben als pdf und dann als jpg speichern geht übrigens sehr gut und dann kann man das Zeug mehrfach verwenden.

Abbildungen zu den Wildkräutern I und II

Mittwoch, 22. August 2007


Die Abb. wurden aus "Der farbige BLV Pflanzenführer " entnommen
Er ist zu jedem Arbeitseinsatz dabei und kann genutzt werden!

Unkraut zum Essen I und II

Wiederholung I aus Korbblütler
1. Wilde Möhre (Daucus carota)
Zweijährige krautige Pflanze, 30 – 100 cm hoch. Dicke weiße Wurzel, riecht nach Möhre. Gefiederte Blätter, Dolden zur Blüte flach gewölbt, in der Mitte „Scheininsekt“ (dunkler Fleck), zur Reife Nest in der Mitte eingesenkt.
Blüte Juni bis September.
Wurzeln im ersten Jahr essbar, Samen mit verschiedenen Anwendungen in der Naturheilkunde.

Teil II Kreuzblütler
1. Ackerhellerkraut (Thlaspi arvense L.)
Pflanze kahl, beim Zerreiben mit Lauchgeruch, 10 - 40 cm hoch; Stengel kantig; Blätter lanzettlich, mit pfeilförmigem Grund den Stengel umfassend, ganzrandig oder gezähnt; BIüte weiß, in endständigen Trauben; Schötchen 10 -15 mm, flach, fast kreisrund, breit geflügelt, Blüte April bis September.

Ackerhellerkrautsalat
200 g Ackerhellerkrautblätter
200 g Kartoffeln
30 g Mayonnaise oder Salatdressing
Salz nach Geschmack
Die gekochten Kartoffeln in Scheiben schneiden, kleingeschnittene Ackerhellerkrautblätter darauf legen, salzen und mit saurer Sahne oder Mayonnaise übergießen.

Püree aus Ackerhellerkraut, Möhren und Brennesseln
100 g Ackerhellerkrautblätter
100 g Möhren
50 g Brennesseln
15 g Fett
20 g saure Sahne
Senf, Salz und Essig nach Geschmack
Das gewaschene Grün und die Möhren durch den Fleischwolf drehen und mit saurer Sahne und Fett dünsten. 5 min vor Beendigung des Garprozesses Senf, Salz und Essig hinzufügen.

PS: Wenn ich irgendwann rausbekomme, wie ich Bilder reinbekomme, wird auch jedes Kraut eine Abbildung erhalten, damit man es besser erkennen kann.

Rezepte aus der freien Wildbahn

Dienstag, 21. August 2007

Bei uns im Garten sind die meisten MitmacherInnen interessierte Laien. Die "hausfraulichen", insbesondere Koch-Künste scheinen in der Regel auch nicht sehr ausgeprägt und daher werde ich in loser Folge ein paar Tipps zur weiteren Verwendung der im Garten anzutreffenden Pflanzen hier einstellen. das ist sozusagen vorab. Denn zu Nikolaus werde ich wie im letzten Jahr ein kleines Kochbuch zum selber drucken verschicken. Da sind dann die gesammelten Werke des ersten Gartenjahres drin.
Fangen wir heute mit den Korbblütlern an:
1. Wilde Möhre (Daucus carota)
Zweijährige krautige Pflanze, 30 – 100 cm hoch. Dicke weiße Wurzel, riecht nach Möhre. Gefiederte Blätter, Dolden zur Blüte flach gewölbt, in der Mitte „Scheininsekt“ (dunkler Fleck), zur Reife Nest in der Mitte eingesenkt. Blüte Juni bis September.
Wurzeln im ersten Jahr essbar, Samen mit verschiedenen Anwendungen in der Naturheilkunde.

Die Verwendung in der Küche ist analog der ganz normalen Möhre z.B. als gedünstetes Gemüse mit etwas Butter und gehackter Petersilie bestreut.

Guten Appetit

wünscht tilia