Gärtnern auch in 2016!

Sonntag, 3. Juli 2016







Wir haben in diesem Jahr ja noch gar keinen Beitrag hier auf dem Blog erstellt - dabei geht das Gartenjahr munter seinen Gang. Wir haben fleißig gegraben, gejätet, gesät und gegossen und es wächst so vieles im Garten…. Und Dank fleißiger Bienen und fleißiger Imker*innen wurde auch die erste und die zweite Honig-Frühlingsernte des Honigs geschleudert, gefiltert, abgefüllt und etikettiert.

Nachtrag - Herbstfest

Montag, 14. Dezember 2015



Im Oktober haben wir mit einem Lagerfeuer, über dem wir auch Stockbrote gebacken haben, ein kleines aber feines Herbstfest gefeiert.

Nun ruhen die Beete und wir freuen uns bereits auf die Gartensaison 2016!


Gemeinsames Gärtnern

Sonntag, 22. November 2015




Bei kühlen Temperaturen und teilweise trübem Wettern haben wir dieses Wochenende den Garten und den Park winterfest gemacht. Dabei hat uns aus der Ferne ein Graureiher zugesehen - leider  konnten wir ihn diesmal nicht aus der Nähe beobachten. Manche Gärtner haben ihn oder einen anderen Graureiher dieses Gartenjahr aber auch schon neben unserem Teich gesichtet.

Wildobsthecke

Freitag, 30. Oktober 2015

Unser Wildobsthecke, die wir entlang des Zauns zum angrenzenden Supermarkt gepflanzt haben, wächst weiterhin gut. Sträucher und Bäume sind in diesem Jahr weiterhin prächtig gewachsen. In dieser Hecke stehen viele alte Pflanzen, die früher viel verbreiteter waren und auch von mehr Menschen genutzt wurden. Diese Woche steht die Mispel in voller Pracht und bald sind ihre Früchte reif - doch wer hätte erkannt, dass diese Früchte aus der Familie der Rosengewächse, aber so groß wie kleine Äpfel, essbar sind?

Berliner Gemeinschaftsgärten - Ein Quartettspiel

Samstag, 12. September 2015

Seit kurzem gibt es ein Quartettspiel der Berliner Gemeinschaftsgärten - und der Bürgergarten Laskerwiese ist auch dabei!

Das Quartett wurde vor allem von engagierten Gärtner*innen des Allmende-Kontors erstellt. Alle weiteren Infos zum Spiel findet ihr unter: http://www.allmende-kontor.de/index.php/8-default.html

Langer Tag der Stadtnatur 2015

Freitag, 29. Mai 2015

Am 20. und 21. Juni findet in diesem Jahr der Lange Tag der Stadtnatur in Berlin statt: http://2015.langertagderstadtnatur.de/
Der Bürgergarten Laskerwiese e.V. beteiligt sich am Samstag, 20. Juni, am Langen Tag mit Programm zu den Themen "Von der Stadtbrache zum Bürgergarten" und "Von Beeten und Bienen, wilden Hecken und Kräutern": http://2015.langertagderstadtnatur.de/angebote/details/1748

Brommygarten - ein neuer Gemeinschaftsgarten in Berlin

Donnerstag, 21. Mai 2015



Vor Kurzem haben wir den Brommygarten, einen der wohl neuesten Gemeinschaftsgärten in Berlin, besucht. In Kisten verschiedenster Formate bauen die Gärtnerinnen und Gärtner Obst und Gemüse an. Wir wünschen Euch viel Spaß beim Gärtnern und ein ertragreiches erstes Gartenjahr!


Es wächst!

Es ist Mai und die Gemüse- und Obstpflanzen und Kräuter wachsen auf den Beeten der Gärtnerinnen und Gärtner der Laskerwiese. Auf einem Beet wurden die Pflanzen mit liebevoll bemalten "Schildern" gekennzeichnet.


Ailanthus altissima - Wo die Götter wohnen

Sonntag, 12. April 2015


Die langersehnten Ergebnisse der Laboruntersuchung unserer Sommertrachternte 2014, welche im Rahmen einer berlinweiten Untersuchung von Innenstadt-Honigen erfolgte, sind da!!!

Der Laskerwiesen-Honig kann bezüglich einer Umweltbelastung mit Staub und Autoabgasen wie Blei, Cadmium und sog. polycyclischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK‘s) als unbelastet gelten. Übrigens: Stadthonig bleibt auch deshalb so sauber, weil die Saftdrüsen der Pflanzen, welche den Nektar, den die Bienen sammeln und zu Honig weiterverarbeiten, produzieren, meist in der Blüte verborgen und somit nicht direkt der Luft ausgesetzt sind.

Außerdem sagt das renommierte Länderinstitut für Bienenkunde in Hohen Neuendorf, dass - im Spiegel einer Pollenanalyse - der appetitlich gelbliche Honig überwiegend aus einer sommerlichen Nektartracht verschiedenster Blütenpflanzen stammt. Der Götterbaumanteil überwiegt dabei mit 54, 9% und bestimmt somit auch die sensorischen Eigenschaften wie Geschmack und Geruch unseres Honigs: es wird daher die künftige Bezeichnung „Götterbaumhonig“ empfohlen  (liegt der Anteil einer Pollenart über 45% darf man einen Honig als „Sortenhonig“ bezeichnen).

Der Götterbaum oder Himmelsbaum (botanischer Name: Ailanthus altissima) stammt aus der großen Familie der Bittereschengewächse, seine Blüten erzeugen einen edel-würzigen Nektar, was sich auch im feinherben Aroma des Honigs widergespiegelt wird. Die Laubbaum-Art zählt als wandernde Pflanze zu den sog. invasiven Neophyten und kommt ursprünglich aus China, dem Norden Koreas und Vietnam. Vielerorts breiten sich die Götterbaumbestände sehr stark aus und drängen heimische Arten zurück. Im Treptower Park, wo größere Bestände des Gottesbaumes existieren sollen, scheint der „schnellstwüchsigste Baum Europas“ als Stadtgrün etwa sehr gut zurechtzukommen. Außerdem haben wir es an der Rummelsburger Bucht mit einigen wildwachsenden Exemplaren zu tun, ebenso um das „about blank“ herum sowie in Richtung Lasker-Sportplatz und auf dem Bahngelände am Ostkreuz.

Ob unsere Honigsammler nun genau jene Tracht nutzen und in einer größeren Anzahl dorthin fliegen, lässt sich allerdings nicht eindeutig sagen. Die Bienen fliegen sich i.d.R. erst einmal in der Umgebung ihrer Standorte auf eine Trachtquelle ein. Junge Flugbienen arbeiten im Sommer in einem Bereich von 300 m bis 450 m, je älter sie werden, desto größere Entfernungen legen sie zu ihren Trachtflächen zurück. Unter entsprechenden Bedingungen können die fleißigen Bienchen auch aus einer Entfernung von 5 km von einer Nektarquelle angelockt, wenn in deren Nähe nichts Erquickliches zu holen ist.

Neben dem gefundenen Leitpollen Ailanthus  ließ sich bei den insgesamt 512 ausgezählten Pollen der überlassenen Honigprobe vor allem noch der Blütenstaub folgender nektarliefernder Pflanzen nachweisen: Linde 20, 9%, Himbeere 5, 9%, Vergissmeinnicht 4, 9%, Steinobst und Kernobst 4, 2%. Der neben den Bienenstöcken von uns als sog. Bienenweide gepflanzte Buchweizen (Fagopyrum) sowie der - ebenfalls in Europa nicht heimische - "Bienenfreund" Phacelia in den dortigen Hochbeeten fand im Gesamtpollenspektrum der Analyse allerdings keine Erwähnung. Deren Pollen wurden offenbar kaum mitgenommen, dies sollten wir bei der Pflanzauswahl fürs neue Bienenjahr berücksichtigen - welches gerade beginnt!!!

Schnell-Kompost-Workshop in der Laskerwiese

Donnerstag, 18. September 2014


Letztes Wochenende haben wir uns des Themas Kompost mit professioneller Unterstützung angenommen. Martina Kolarek leitete den Workshop, an dem acht unserer Gärtner, einige samt Kindern teilnahmen, sowie zwei Gast-Gärtner (aus Mauergarten und Kiezgarten Fischerstraße).

Finanziell ermöglicht hat den Workshop die Anstiftung ertomis, wofür wir an dieser Stelle herzlich danken und den Dank auch durch die Veröffentlichung des Logos bekräftigen!
http://anstiftung-ertomis.de/


 













































































































 


Und so verging der Nachmittag! Mit zehn Leuten waren wir wahrlich nicht unterbesetzt, zumal die halben Portionen ja auch fleißig mitmachten. Da konnte eine Schwangere locker auf jegliche körperliche Anstrengung verzichten und sich aufs Sich-Wichtig-Machen beschränken...
Und nebenher blieb Zeit für Späßchen: 
Im Prinzip lässt sich so ein Haufen bis zu einer beliebigen Höhe schichten. Die begrenzenden Faktoren sind oftmals die Ressourcen – wie viele Küchenabfälle (Mist, Späne...) kann man schon herankarren? Also drei vier solcher Runden können es schon sein. Und wurden es bei uns auch. Er wuchs!


 











 

























































"Grüne Smoothies" sebst gemixt, am 17. Mai 2014

Dienstag, 20. Mai 2014


Wir Interessierten trafen uns zur 1. Runde des "Grünen Smoothies" in unserem prächtig grünen Gemeinschaftsgarten.




Auf dem Speisezettel steht gerade dank des üppigen Frühlingregens eine große Auswahl an Grünblättern.

Wildkräuter:
- Löwenzahn, Blatt
- Gänseblumen, Blüte
- Schafgaben, Blatt
- Rauke, Blatt
- Giersch, Blatt
- Brennessel, Blatt
- Gundermann, Blatt
- Hirtentätschel, Blatt
- Wegerich, Blatt + Blüte
- Walderdbeere, Blatt
- weisse Melde, Blatt
- Vogelmiere
...

Bäume/Sträucher:
- Lindenblätter
- Brombeerblätter
- Himbeerblätter
- Silberweidenblätter
...




Was kann noch mit in den Smoothie?
Eine Auswahl...
- Apfelsaft
- Zitronensaft
- Sonnenblumenöl
- Balsamicoessig
- Salz/Zucker/Pfeffer
- Zwiebeln
- vorgegartes Gemüse - für grüne Smoothies grüüünes Gemüse
...








Was war zu tun?
Anhand unseres Basiswissens sowie eines Bestimmungsbuchs half jeder beim Sammeln der Blätter und Blüten - und... es wurde ein Vorkoster bestimmt


Nachdem wir das Grün gewaschen hatten wurde es gemixt,


dann nach und nach noch Gewürze, Säfte und Obst dazu gegeben - bis es für alle riiiiiiichtig leeeeeecker war!


Das Smoothie-Team



Dienstag, 3. Dezember 2013

Seminar Kistenweise naschen: Kräuter, Früchte und Gemüse aus Pflanzkisten

Viele Menschen träumen vom Anbau von eigenem Obst und Gemüse auf ihrem Hinterhof – auch auf versiegelten Flächen. Welche Möglichkeiten sich bieten, Kraut und Rüben in selbst gebauten Pflanzbehältern z.B. Brot-, Obst- und Weinkisten, anzubauen und was man alles dabei beachten muss, wird in diesem Seminar erläutert. Auch Fragen zum Einsatz von Hochbeeten, der geeigneten Erde und unterschiedlichen Gestaltungsmöglichkeiten mit Zierpflanzen auf Hinterhöfen werden hier behandelt.

Mit Permakultur-Designer und Landschaftsgärtner Nino Dario Lettrari
Weitere Infos: www.grueneliga-berlin.de/?p=14637#more-14637

Zeit: Freitag, 06.12.2013, 15.30 bis 18.30 Uhr
Ort: GRÜNE LIGA Berlin e.V., Prenzlauer Allee 8, 10405 Berlin

Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich!

Tel.: 030/443391-0          E-Mail: hofberatung.berlin@grueneliga.de

Mittwoch, 24. Juli 2013

Ewig nichts gehört von den Laskerwiesen-Bienen...

...dabei sind die fleißigst und entwickeln sich prächtig. Aber der Reihe nach.

Langer Tag der Stadtnatur war im Juni,  da haben wir schon die ersten paar Kilo Honig in diesem Jahr geerntet.

Erst mal gab es viele Neugierige:

Hatte ich schon erwähnt, dass wir ein Schauvolk haben? Es wurde eigens ein Kasten mit Glasscheiben angefertigt, der dazu dient, dass man ohne diese Astronautenanzüge einfach mal Bienen gucken kann. Dieser enthält nur zwei Waben voller Bienen und eine Königin. 



Das ist nicht wirklich ein richtiges Volk, entsprechend wird am Ende des Sommers dieses Ding wieder aufgelöst und die Bienen auf die anderen Völker verteilt. Die Königin wird dabei leider sterben...

Aber nun zur Ernte. Wie erntet man Honig?
Man entnimmt den Bienenstöcken die voll gefüllten Waben. Der Honig ist reif, wenn sein Wassergehalt unter ca. 18% ist. Das können Experten mit Messgeräten messen, die Bienen wissen das irgendwie ohne so was. Wenn es so weit ist, verdeckeln sie die Honigwaben nämlich mit einer dünnen Wachsschicht. Und wenn eine Wabe ca. zu 1/3 verdeckelt ist, weiß der Imker, dass er sie nehmen kann. So sieht eine verdeckelte, reife Wabe aus:


Dann stecken die Imker erst mal ganz aufgeregt die Köpfe zusammen...: 

Die Waben werden anschließend entdeckelt, das heißt das Wachs auf den Waben wird abgetrennt. Ergebnis:


Da tropft er schon! 
Anschließend kommen die Waben in die Honigschleuder. Da gucken alle erst mal wieder neugierig:

Zu Recht! Denn was dann geschieht, ist überirdisch schön. Fotos geben das nur unvollkommen wieder. 
Irgendwann kommt der Moment, da wird der Hahn an der Schleuder geöffnet (hier durfte Orlanda - ein großes Privileg!):


Und dann ergießt sich das flüssige Gold...


Wie gesagt, das ist nur ein Foto. Das Erlebnis, wenn man dabei ist, ist wirklich großartig. :-D

Das Wachs, das zuvor auf den Waben war, kann man weiterverwenden (nachdem man da auch den letzten Honigtropfen rausgequetscht hat):

 

Dies in Kürze, demnächst mehr..!

Programm für den Langen Tag der Stadtnatur am 15.06.2013

Freitag, 14. Juni 2013

Auch wir der Bürgergarten Laskerwiesen lädt wieder ein zum Langen Tag der Stadtnatur.

Wir haben ein buntes Programm für unsere Besucher zusammen gestellt von Bienenexkurs über Musik und Siebdruck bis zur Gartenführung ist alles dabei. Außerdem unterstützt uns die E-Lok mit einer Kartoffelsuppe und auch andere Köstlichkeiten werden angeboten, die die Gärtner selbst gebacken und gekocht haben.

Neben dem Programm sind auch die ganze Zeit über Mitglieder des Vereins vor Ort und beantworten gerne Ihre Fragen rund ums Urban Gardening.

Unser Programm :

ab 15 Uhr

  • Imkerworkshop für Kinder und Interessierte mit unseren Bienenexperten
    Highlight: zum Abschluss wird noch Honig geschleudert
ab 16 Uhr

  • Trommler im Garten
  • Siebdruckwerkstatt (T-Shirts, Tragebeutel oder andere Stoffe zum Bedrucken bitte mitbringen)
  • erste Gartenführung (um 16 Uhr)
um 18 Uhr

  • zweite Gartenführung
Um 19 Uhr endet der Lange Tag der Stadtnatur bei uns.


Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher
bis Samstag 

Dienstag, 21. Mai 2013

Die Laskerwiese vermehrt in diesem Jahr Saatgut. Einige von uns sind bei "Social Seeds" engagiert, die die Saatgutvermehrung von Berliner Gemeinschaftsgärten bisschen dirigieren und zusammenhalten. Das Endziel ist eine Saatgutbank mit Sorten, die in Berlins Gärten gut gedeihen und von denen es genügend Saatgut gibt, um dieses allen Gärten zur Verfügung zu stellen. 
http://www.social-seeds.net/

Wir vermehren zwei Tomatensorten: Black Plum und Rote Murmel.
Erstere ist eine Stabtomate, die bräunliche Früchte hervorbringt, letztere eine Buschtomate mit kleinen, orangeroten Murmeln :-) Beiden wird eine Resistenz gegen Braunfäule nachgesagt.
Obwohl es schon nach den Eisheiligen ist, sind die Tomaten noch nicht im Garten. Der Stadtgärtner hat halt Termine...
Aber bald, aber bald! Dann auch mehr darüber an dieser Stelle.

Samstag, 18. Mai 2013

Völkervervielfältigung!

Vorigen Samstag haben wir zwei Ableger gemacht.
Wir haben dazu aus jedem Volk zwei Waben mit Brut entnommen (wichtig: es musste ganz junge Brut, nicht älter als drei Tage, dabei sein) und jeweils in zwei neue Bienenkästen (Zargen) gestellt. In diese Zargen kamen außerdem noch Rähmchen mit Mittelwänden aus Wachs, die die Bienen dann ausbauen können, sowie je eine Futterwabe, also eine Wabe, in der Honig und Pollen eingelagert sind. Damit die Bienchen bisschen zu futtern haben beim Neuanfang...
Zu beachten war, dass auf den Brutwaben nicht die Königin sitzt. DENN: Unsere Ableger sollten keine Königin haben (die Königinnen sollten hübsch bei ihren angestammten Völkern bleiben), da sie aber über ganz frische Brut verfügen, können (und sollen!) sie sich selbst eine neue Königin ziehen. Merke: Jedes gewöhnliche befruchtete Ei taugt dazu, eine normale Arbeitsbiene hervorzubringen, aber ebenso eine Königin! Diese bekommt nur ein spezielles Futter, das bekannte Gelee Royal. Ist die Brut also nicht älter als drei Tage und die Bienen merken, es ist keine Königin im Stock (die riechen das...), dann beginnen sie umgehend damit, sich eine Königin "anzulegen".





So weit die Theorie. 
Heute, eine Woche später, stellten wir fest, dass ein Ableger sich nach Lehrbuch verhält (Königinnenzellen sind angelegt, sonst alles ruhig und okay), der andere aber Rätsel aufgibt...
In diesem haben wir eine verlassene Königinnenzelle gefunden. Die muss, falls da eine Königin ausgeschlüpft ist, schon vorher auf der Wabe angelegt gewesen sein. Okay, das könnten wir übersehen haben. ABER: Die Königin war nicht zu finden. Und bei den drei Waben und entsprechend wenigen Bienen ist das eigentlich kein Problem. 
Außerdem: Es findet sich unverdeckelte Brut. Normalerweise bleibt Brut nicht länger als sechs Tage unverdeckelt (nach dieser Zeit ist eine Schicht aus Wachs darüber und man kann nicht mehr hineinsehen). Da der Ableger vor sieben Tagen gemacht wurde, müsste diese Brut danach gelegt worden sein. Aber von wem? Selbst Alt-Imker Hans war mit seinem Latein am Ende.
Wir warten ab und sind schon sehr gespannt, was uns nächste Woche erwartet.

Hier noch einige Impressionen vom Ablegermachtag:




sieht gut aus, nicht wahr? (Bienen zu fotografieren ist ziemlich knifflig, wenn sie sich bewegen...)


 auch Bienen brauchen Wasser


prüfende Blicke sind sehr wichtig beim Imkern:




 Besuch hatten wir auch - von Marlene!



Das Allergrößte an dem Tag war, dass wir der Geburt gleich mehrerer Bienen zusehen durften. Das hätten wir besser filmisch festgehalten, aber wir sind ja Imker und keine Dokumentaristen...
auf der rechten Bildseite (Mitte) sieht man, wie sie sich durchzubeißen beginnt! Keine Minute später rannte die Lady schon über die Wabe, noch bisschen feucht, aber fidel. Toll.

Hier noch eine Drohnenwabe (das erkläre ich irgendwann anders mal):
die haben wir entnommen und ins Gebüsch gehängt. Drei Tage später hatten die Vögel sich schon das gute Protein geholt:

Das war es für heute - good bye and good luck!