Brommygarten - ein neuer Gemeinschaftsgarten in Berlin

Donnerstag, 21. Mai 2015



Vor Kurzem haben wir den Brommygarten, einen der wohl neuesten Gemeinschaftsgärten in Berlin, besucht. In Kisten verschiedenster Formate bauen die Gärtnerinnen und Gärtner Obst und Gemüse an. Wir wünschen Euch viel Spaß beim Gärtnern und ein ertragreiches erstes Gartenjahr!


Es wächst!

Es ist Mai und die Gemüse- und Obstpflanzen und Kräuter wachsen auf den Beeten der Gärtnerinnen und Gärtner der Laskerwiese. Auf einem Beet wurden die Pflanzen mit liebevoll bemalten "Schildern" gekennzeichnet.


Ailanthus altissima - Wo die Götter wohnen

Sonntag, 12. April 2015


Die langersehnten Ergebnisse der Laboruntersuchung unserer Sommertrachternte 2014, welche im Rahmen einer berlinweiten Untersuchung von Innenstadt-Honigen erfolgte, sind da!!!

Der Laskerwiesen-Honig kann bezüglich einer Umweltbelastung mit Staub und Autoabgasen wie Blei, Cadmium und sog. polycyclischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK‘s) als unbelastet gelten. Übrigens: Stadthonig bleibt auch deshalb so sauber, weil die Saftdrüsen der Pflanzen, welche den Nektar, den die Bienen sammeln und zu Honig weiterverarbeiten, produzieren, meist in der Blüte verborgen und somit nicht direkt der Luft ausgesetzt sind.

Außerdem sagt das renommierte Länderinstitut für Bienenkunde in Hohen Neuendorf, dass - im Spiegel einer Pollenanalyse - der appetitlich gelbliche Honig überwiegend aus einer sommerlichen Nektartracht verschiedenster Blütenpflanzen stammt. Der Götterbaumanteil überwiegt dabei mit 54, 9% und bestimmt somit auch die sensorischen Eigenschaften wie Geschmack und Geruch unseres Honigs: es wird daher die künftige Bezeichnung „Götterbaumhonig“ empfohlen  (liegt der Anteil einer Pollenart über 45% darf man einen Honig als „Sortenhonig“ bezeichnen).

Der Götterbaum oder Himmelsbaum (botanischer Name: Ailanthus altissima) stammt aus der großen Familie der Bittereschengewächse, seine Blüten erzeugen einen edel-würzigen Nektar, was sich auch im feinherben Aroma des Honigs widergespiegelt wird. Die Laubbaum-Art zählt als wandernde Pflanze zu den sog. invasiven Neophyten und kommt ursprünglich aus China, dem Norden Koreas und Vietnam. Vielerorts breiten sich die Götterbaumbestände sehr stark aus und drängen heimische Arten zurück. Im Treptower Park, wo größere Bestände des Gottesbaumes existieren sollen, scheint der „schnellstwüchsigste Baum Europas“ als Stadtgrün etwa sehr gut zurechtzukommen. Außerdem haben wir es an der Rummelsburger Bucht mit einigen wildwachsenden Exemplaren zu tun, ebenso um das „about blank“ herum sowie in Richtung Lasker-Sportplatz und auf dem Bahngelände am Ostkreuz.

Ob unsere Honigsammler nun genau jene Tracht nutzen und in einer größeren Anzahl dorthin fliegen, lässt sich allerdings nicht eindeutig sagen. Die Bienen fliegen sich i.d.R. erst einmal in der Umgebung ihrer Standorte auf eine Trachtquelle ein. Junge Flugbienen arbeiten im Sommer in einem Bereich von 300 m bis 450 m, je älter sie werden, desto größere Entfernungen legen sie zu ihren Trachtflächen zurück. Unter entsprechenden Bedingungen können die fleißigen Bienchen auch aus einer Entfernung von 5 km von einer Nektarquelle angelockt, wenn in deren Nähe nichts Erquickliches zu holen ist.

Neben dem gefundenen Leitpollen Ailanthus  ließ sich bei den insgesamt 512 ausgezählten Pollen der überlassenen Honigprobe vor allem noch der Blütenstaub folgender nektarliefernder Pflanzen nachweisen: Linde 20, 9%, Himbeere 5, 9%, Vergissmeinnicht 4, 9%, Steinobst und Kernobst 4, 2%. Der neben den Bienenstöcken von uns als sog. Bienenweide gepflanzte Buchweizen (Fagopyrum) sowie der - ebenfalls in Europa nicht heimische - "Bienenfreund" Phacelia in den dortigen Hochbeeten fand im Gesamtpollenspektrum der Analyse allerdings keine Erwähnung. Deren Pollen wurden offenbar kaum mitgenommen, dies sollten wir bei der Pflanzauswahl fürs neue Bienenjahr berücksichtigen - welches gerade beginnt!!!

Schnell-Kompost-Workshop in der Laskerwiese

Donnerstag, 18. September 2014


Letztes Wochenende haben wir uns des Themas Kompost mit professioneller Unterstützung angenommen. Martina Kolarek leitete den Workshop, an dem acht unserer Gärtner, einige samt Kindern teilnahmen, sowie zwei Gast-Gärtner (aus Mauergarten und Kiezgarten Fischerstraße).

Finanziell ermöglicht hat den Workshop die Anstiftung ertomis, wofür wir an dieser Stelle herzlich danken und den Dank auch durch die Veröffentlichung des Logos bekräftigen!
http://anstiftung-ertomis.de/


 













































































































 


Und so verging der Nachmittag! Mit zehn Leuten waren wir wahrlich nicht unterbesetzt, zumal die halben Portionen ja auch fleißig mitmachten. Da konnte eine Schwangere locker auf jegliche körperliche Anstrengung verzichten und sich aufs Sich-Wichtig-Machen beschränken...
Und nebenher blieb Zeit für Späßchen: 
Im Prinzip lässt sich so ein Haufen bis zu einer beliebigen Höhe schichten. Die begrenzenden Faktoren sind oftmals die Ressourcen – wie viele Küchenabfälle (Mist, Späne...) kann man schon herankarren? Also drei vier solcher Runden können es schon sein. Und wurden es bei uns auch. Er wuchs!


 











 

























































"Grüne Smoothies" sebst gemixt, am 17. Mai 2014

Dienstag, 20. Mai 2014


Wir Interessierten trafen uns zur 1. Runde des "Grünen Smoothies" in unserem prächtig grünen Gemeinschaftsgarten.




Auf dem Speisezettel steht gerade dank des üppigen Frühlingregens eine große Auswahl an Grünblättern.

Wildkräuter:
- Löwenzahn, Blatt
- Gänseblumen, Blüte
- Schafgaben, Blatt
- Rauke, Blatt
- Giersch, Blatt
- Brennessel, Blatt
- Gundermann, Blatt
- Hirtentätschel, Blatt
- Wegerich, Blatt + Blüte
- Walderdbeere, Blatt
- weisse Melde, Blatt
- Vogelmiere
...

Bäume/Sträucher:
- Lindenblätter
- Brombeerblätter
- Himbeerblätter
- Silberweidenblätter
...




Was kann noch mit in den Smoothie?
Eine Auswahl...
- Apfelsaft
- Zitronensaft
- Sonnenblumenöl
- Balsamicoessig
- Salz/Zucker/Pfeffer
- Zwiebeln
- vorgegartes Gemüse - für grüne Smoothies grüüünes Gemüse
...








Was war zu tun?
Anhand unseres Basiswissens sowie eines Bestimmungsbuchs half jeder beim Sammeln der Blätter und Blüten - und... es wurde ein Vorkoster bestimmt


Nachdem wir das Grün gewaschen hatten wurde es gemixt,


dann nach und nach noch Gewürze, Säfte und Obst dazu gegeben - bis es für alle riiiiiiichtig leeeeeecker war!


Das Smoothie-Team



Dienstag, 3. Dezember 2013

Seminar Kistenweise naschen: Kräuter, Früchte und Gemüse aus Pflanzkisten

Viele Menschen träumen vom Anbau von eigenem Obst und Gemüse auf ihrem Hinterhof – auch auf versiegelten Flächen. Welche Möglichkeiten sich bieten, Kraut und Rüben in selbst gebauten Pflanzbehältern z.B. Brot-, Obst- und Weinkisten, anzubauen und was man alles dabei beachten muss, wird in diesem Seminar erläutert. Auch Fragen zum Einsatz von Hochbeeten, der geeigneten Erde und unterschiedlichen Gestaltungsmöglichkeiten mit Zierpflanzen auf Hinterhöfen werden hier behandelt.

Mit Permakultur-Designer und Landschaftsgärtner Nino Dario Lettrari
Weitere Infos: www.grueneliga-berlin.de/?p=14637#more-14637

Zeit: Freitag, 06.12.2013, 15.30 bis 18.30 Uhr
Ort: GRÜNE LIGA Berlin e.V., Prenzlauer Allee 8, 10405 Berlin

Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich!

Tel.: 030/443391-0          E-Mail: hofberatung.berlin@grueneliga.de

Mittwoch, 24. Juli 2013

Ewig nichts gehört von den Laskerwiesen-Bienen...

...dabei sind die fleißigst und entwickeln sich prächtig. Aber der Reihe nach.

Langer Tag der Stadtnatur war im Juni,  da haben wir schon die ersten paar Kilo Honig in diesem Jahr geerntet.

Erst mal gab es viele Neugierige:

Hatte ich schon erwähnt, dass wir ein Schauvolk haben? Es wurde eigens ein Kasten mit Glasscheiben angefertigt, der dazu dient, dass man ohne diese Astronautenanzüge einfach mal Bienen gucken kann. Dieser enthält nur zwei Waben voller Bienen und eine Königin. 



Das ist nicht wirklich ein richtiges Volk, entsprechend wird am Ende des Sommers dieses Ding wieder aufgelöst und die Bienen auf die anderen Völker verteilt. Die Königin wird dabei leider sterben...

Aber nun zur Ernte. Wie erntet man Honig?
Man entnimmt den Bienenstöcken die voll gefüllten Waben. Der Honig ist reif, wenn sein Wassergehalt unter ca. 18% ist. Das können Experten mit Messgeräten messen, die Bienen wissen das irgendwie ohne so was. Wenn es so weit ist, verdeckeln sie die Honigwaben nämlich mit einer dünnen Wachsschicht. Und wenn eine Wabe ca. zu 1/3 verdeckelt ist, weiß der Imker, dass er sie nehmen kann. So sieht eine verdeckelte, reife Wabe aus:


Dann stecken die Imker erst mal ganz aufgeregt die Köpfe zusammen...: 

Die Waben werden anschließend entdeckelt, das heißt das Wachs auf den Waben wird abgetrennt. Ergebnis:


Da tropft er schon! 
Anschließend kommen die Waben in die Honigschleuder. Da gucken alle erst mal wieder neugierig:

Zu Recht! Denn was dann geschieht, ist überirdisch schön. Fotos geben das nur unvollkommen wieder. 
Irgendwann kommt der Moment, da wird der Hahn an der Schleuder geöffnet (hier durfte Orlanda - ein großes Privileg!):


Und dann ergießt sich das flüssige Gold...


Wie gesagt, das ist nur ein Foto. Das Erlebnis, wenn man dabei ist, ist wirklich großartig. :-D

Das Wachs, das zuvor auf den Waben war, kann man weiterverwenden (nachdem man da auch den letzten Honigtropfen rausgequetscht hat):

 

Dies in Kürze, demnächst mehr..!

Programm für den Langen Tag der Stadtnatur am 15.06.2013

Freitag, 14. Juni 2013

Auch wir der Bürgergarten Laskerwiesen lädt wieder ein zum Langen Tag der Stadtnatur.

Wir haben ein buntes Programm für unsere Besucher zusammen gestellt von Bienenexkurs über Musik und Siebdruck bis zur Gartenführung ist alles dabei. Außerdem unterstützt uns die E-Lok mit einer Kartoffelsuppe und auch andere Köstlichkeiten werden angeboten, die die Gärtner selbst gebacken und gekocht haben.

Neben dem Programm sind auch die ganze Zeit über Mitglieder des Vereins vor Ort und beantworten gerne Ihre Fragen rund ums Urban Gardening.

Unser Programm :

ab 15 Uhr

  • Imkerworkshop für Kinder und Interessierte mit unseren Bienenexperten
    Highlight: zum Abschluss wird noch Honig geschleudert
ab 16 Uhr

  • Trommler im Garten
  • Siebdruckwerkstatt (T-Shirts, Tragebeutel oder andere Stoffe zum Bedrucken bitte mitbringen)
  • erste Gartenführung (um 16 Uhr)
um 18 Uhr

  • zweite Gartenführung
Um 19 Uhr endet der Lange Tag der Stadtnatur bei uns.


Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher
bis Samstag 

Dienstag, 21. Mai 2013

Die Laskerwiese vermehrt in diesem Jahr Saatgut. Einige von uns sind bei "Social Seeds" engagiert, die die Saatgutvermehrung von Berliner Gemeinschaftsgärten bisschen dirigieren und zusammenhalten. Das Endziel ist eine Saatgutbank mit Sorten, die in Berlins Gärten gut gedeihen und von denen es genügend Saatgut gibt, um dieses allen Gärten zur Verfügung zu stellen. 
http://www.social-seeds.net/

Wir vermehren zwei Tomatensorten: Black Plum und Rote Murmel.
Erstere ist eine Stabtomate, die bräunliche Früchte hervorbringt, letztere eine Buschtomate mit kleinen, orangeroten Murmeln :-) Beiden wird eine Resistenz gegen Braunfäule nachgesagt.
Obwohl es schon nach den Eisheiligen ist, sind die Tomaten noch nicht im Garten. Der Stadtgärtner hat halt Termine...
Aber bald, aber bald! Dann auch mehr darüber an dieser Stelle.

Samstag, 18. Mai 2013

Völkervervielfältigung!

Vorigen Samstag haben wir zwei Ableger gemacht.
Wir haben dazu aus jedem Volk zwei Waben mit Brut entnommen (wichtig: es musste ganz junge Brut, nicht älter als drei Tage, dabei sein) und jeweils in zwei neue Bienenkästen (Zargen) gestellt. In diese Zargen kamen außerdem noch Rähmchen mit Mittelwänden aus Wachs, die die Bienen dann ausbauen können, sowie je eine Futterwabe, also eine Wabe, in der Honig und Pollen eingelagert sind. Damit die Bienchen bisschen zu futtern haben beim Neuanfang...
Zu beachten war, dass auf den Brutwaben nicht die Königin sitzt. DENN: Unsere Ableger sollten keine Königin haben (die Königinnen sollten hübsch bei ihren angestammten Völkern bleiben), da sie aber über ganz frische Brut verfügen, können (und sollen!) sie sich selbst eine neue Königin ziehen. Merke: Jedes gewöhnliche befruchtete Ei taugt dazu, eine normale Arbeitsbiene hervorzubringen, aber ebenso eine Königin! Diese bekommt nur ein spezielles Futter, das bekannte Gelee Royal. Ist die Brut also nicht älter als drei Tage und die Bienen merken, es ist keine Königin im Stock (die riechen das...), dann beginnen sie umgehend damit, sich eine Königin "anzulegen".





So weit die Theorie. 
Heute, eine Woche später, stellten wir fest, dass ein Ableger sich nach Lehrbuch verhält (Königinnenzellen sind angelegt, sonst alles ruhig und okay), der andere aber Rätsel aufgibt...
In diesem haben wir eine verlassene Königinnenzelle gefunden. Die muss, falls da eine Königin ausgeschlüpft ist, schon vorher auf der Wabe angelegt gewesen sein. Okay, das könnten wir übersehen haben. ABER: Die Königin war nicht zu finden. Und bei den drei Waben und entsprechend wenigen Bienen ist das eigentlich kein Problem. 
Außerdem: Es findet sich unverdeckelte Brut. Normalerweise bleibt Brut nicht länger als sechs Tage unverdeckelt (nach dieser Zeit ist eine Schicht aus Wachs darüber und man kann nicht mehr hineinsehen). Da der Ableger vor sieben Tagen gemacht wurde, müsste diese Brut danach gelegt worden sein. Aber von wem? Selbst Alt-Imker Hans war mit seinem Latein am Ende.
Wir warten ab und sind schon sehr gespannt, was uns nächste Woche erwartet.

Hier noch einige Impressionen vom Ablegermachtag:




sieht gut aus, nicht wahr? (Bienen zu fotografieren ist ziemlich knifflig, wenn sie sich bewegen...)


 auch Bienen brauchen Wasser


prüfende Blicke sind sehr wichtig beim Imkern:




 Besuch hatten wir auch - von Marlene!



Das Allergrößte an dem Tag war, dass wir der Geburt gleich mehrerer Bienen zusehen durften. Das hätten wir besser filmisch festgehalten, aber wir sind ja Imker und keine Dokumentaristen...
auf der rechten Bildseite (Mitte) sieht man, wie sie sich durchzubeißen beginnt! Keine Minute später rannte die Lady schon über die Wabe, noch bisschen feucht, aber fidel. Toll.

Hier noch eine Drohnenwabe (das erkläre ich irgendwann anders mal):
die haben wir entnommen und ins Gebüsch gehängt. Drei Tage später hatten die Vögel sich schon das gute Protein geholt:

Das war es für heute - good bye and good luck!



Ach herrjeeeee!

Mittwoch, 24. April 2013

Ein Artikel der "Deutschen Wirtschafts Nachrichten" vom 23.4.2013

EU will Anbau von Obst und Gemüse in Gärten regulieren.
Die Europäische Kommission will den Landwirten und Gärtnern in Zukunft die Verwendung von Einheits-Saatgut vorschreiben. Alte und seltene Sorten haben kaum Chancen auf eine Zulassung, ihr Anbau wird strafbar - auch wenn er im privaten Garten erfolgt.
zum Artikel

Montag, 15. April 2013

Samstag, 13. April: Die Bienen tragen Pollen ein!
Keine Ahnung, wo sie DEN her haben, es blüht doch kaum etwas (und auf die dreieinhalb Krokusse stürzen sich ja nicht nur "unsere" Bienen...)

Trotz schlechter Handykamera habe ich dieses Bild geschossen:

Ja, es ist klein, aber man sieht doch deutlich die gelben "Pollenhöschen" :-D

Noch einmal der Hinweis für alle Interessierten: Am kommenden Samstag, 20.4. treffen wir Laskerwiesen-Imker uns um 13 Uhr am Bienenhaus zur ersten Durchsicht des Jahres (also, die Völker werden sorgsam inspiziert, zum ersten Mal nach dem Winter wird die Beute richtig geöffnet usw.)

Nachtrag: Habe diese tolle Seite gefunden:
http://www.die-honigmacher.de/kurs2/pollen.html?form_actualWeek=15&form_submit=Anzeigen

Hier kann man anhand der Pollenfarbe nachsehen, von welchen Pflanzen die Pollen sind. Allerdings sind wir wirklich arg verspätet in diesem Jahr, von all den aufgeführten Pflanzen für Mitte April blüht jetzt nur ein Bruchteil...

Dienstag, 9. April 2013

Die Bienen leiden. Der verzögerte Frühlingsbeginn hat auch ihnen zugesetzt.
Seit Sonntag fliegen sie aus, es ist jetzt warm genug, sie finden bloß kaum Nahrung, da noch nichts blüht.

Wir haben die Völker noch nicht richtig durchgesehen, da sie letzten Samstag ein erbarmungswürdiges Bild boten. Sie haben überlebt, aber wirken schwach. Sie haben schon begonnen zu brüten, das bedeutet, dass die Temepratur im Stock auf über 30 Grad hoch ging. Überall sammelte sich Kondenswasser, da der Temperaturunterschied zwischen drinnen und draußen enorm war. Zum Teil sind Waben angeschimmelt. Die Bienen wollen Nachwuchs machen, die Natur bietet aber noch nicht die Bedingungen, ihn zu ernähren.
Also bitte alle Daumen drücken: Auf dass sich die Blütenknospen öffnen...!

Gartenjahr 2013

Freitag, 15. März 2013

Gartenjahr 2013

23.03.2013 14 Uhr - erste Gemeinschaftsarbeiten! 
Die glücklichen neuen drei Beetbesitzer schauen sich den Garten an und erwürfeln, wer welches Beet bekommt.
Ella wird Plätze suchen, an denen wir Vermehrungsbeete einrichten können. Wir werden in diesem Jahr eine Sorte (wahrscheinlich eine Tomatenart) anbauen und vermehren, so dass der Garten von dieser einen Sorte genügend Saatgut hat.

11.04.2013 19 Uhr
Der Mitgliederversammlung geht eine interne Saatgut-Tauschbörse voraus. Bringt einfach alles an Saatgut mit, das ihr übrig habt (angefangene Päckchen, selbst gewonnenes...) - und tauscht gegen das von anderen!

20 Uhr MV

Die Laskerwiese ist seit einem Jahr auch "Bienenwiese".

Ein paar ganz wenige Impressionen aus 2012:





Im Mai 2012 bekamen wir zwei Ableger-Völker.
Ableger-Völker sind so ein bisschen wie Kinder-Völker, sie sind noch nicht voll entwickelt, also zahlenmäßig klein. Man "gewinnt" sie, indem man aus einem gewöhnlichen Volk, das stark und gesund ist, 2 oder 3 Waben mit Brut entnimmt sowie die Bienen, die auf diesen Waben sitzen, und das Ganze in einen neuen Bienenstock reintut.
Was ist mit der Königin?
Jedes Bienenvolk braucht eine Königin, sonst kann es keine neuen Bienen hervorbringen. Da eine Biene im Sommer nur einen guten Monat lebt, braucht es ständig Nachwuchs. Man kann Königinnen fertig kaufen. Man kann aber auch die Bienen sich eine Königin ziehen lassen. Wichtig ist, dass in den Waben Brut ist, die nicht älter als einige Tage ist, also frische Eier. Denn eine Königin entsteht aus einem ganz normalen Ei, nur muss die Larve sehr bald anders gefüttert werden, nämlich mit dem berühmten "Gelee Royale". So kann sich ein Ablegervolk seine neue Königin selbst "machen".

Da Ende Mai schon recht spät ist im Bienenjahr, haben wir uns darauf konzentriert, dass sich unsere Völker gut entwickeln. Die Honigernte stand nicht im Vordergrund. Wir haben den Bienen ihren Honig weitgehend gelassen, damit sie sich stärken für den kommenden Winter. Unsere Aufgabe war es vor allem, die Völkchen gut über den Winter zu bringen.

Und was soll ich sagen? Wir haben es geschafft! :-D
Sie leben! Sie fliegen!


Für dieses Jahr haben wir uns zweierlei vorgenommen.
1. Honig ernten!
2. Aus unseren zwei Völkern vier machen - per Ableger (s.o.)


Dafür haben wir uns auch Imker-Nachwuchs gewünscht. Wir, das waren bisher Roland und ich, die unter Ägide von Hans, einem erfahrenen Imker, gewerkelt haben. In 2013 haben bisher schon 3 Treffen stattgefunden, bei denen zwei neue Leute dabei waren. 





 

Wir sind aber weiterhin offen für alle, die sich interessieren für unsere kleine Imkerei!
Das nächste Treffen findet statt am
Samstag, dem 6. April um 14 Uhr. Treffepunkt ist immer am Bienenhaus.


wir wurden namentlich erwähnt...

Mittwoch, 21. November 2012


auf dem Hochschultag 2012 der Beuth Hochschule für Technik
am 21. November
Das Motto: „Stadt der Zukunft“

in dem Festvortrag 
Urbane Grün- und Freiräume: vom Kosten- zum Nutzenfaktor

Prof. Dr. rer. hort. Klaus Neumann, Professor für Landschaftsarchitektur am Fachbereich V
es waren sehr viele geladene Gäste anwesend auch aus der Politik...
wenn ich Näheres erfahre, ergänze ich dies...

Garten-Radio

Mittwoch, 25. Juli 2012

Was hat unser Garten für einen Klang? Jeder kann etwas beisteuern zu diesem schönen Garten-Kunst-Projekt:



Datscha-Radio: "Ein Garten zum Hören, zum Mitmachen, international und blühender Sinne, ist das Ziel von Datscha-Radio. Eine Woche lang, 24 Stunden, vom 24. - 31. August wird Datscha-Radio direkt aus einem Schrebergarten im Norden Berlins senden und arbeiten."